Wer wir sind!

Wir sind eine Interessengemeinschaft mit Mitgliedern unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Erfahrungen, die sich bei GEZ Boykott (u.a. im Forum) getroffen haben. Was uns eint ist das Ziel einer "Reform des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks (ÖRR)", die die sozialen Belange der Gesellschaft und die technologischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte berücksichtigt. Für unsere Interessengemeinschaft stehen der Respekt und die Toleranz anderen Gegenüber an oberster Stelle.

 

1. Wir stehen zum Grundgesetz und den Grundwerten der Bundesrepublik Deutschland!

2. Wir werden daher keine Verleumdungen, Beschimpfungen, üblen Nachreden und jedwede Art die gegen das soziale Miteinander verstößt akzeptieren!

3. Die Mittel der Wahl zur Erreichung unserer Ziele leiten sich aus den Möglichkeiten ab, die uns dieser Staat an die Hand gibt!

 

Bei uns ist daher jeder willkommen, der sich an dem Thema „Reform des ÖRR“ beteiligen möchte und der die zuvor genannten Werte akzeptiert und einhält, egal ob Akademiker, Arbeiter, Arbeitsloser etc. Es spielt dabei auch keine Rolle, ob Sie den Rundfunkbeitrag boykottieren oder vorschriftsmäßig bezahlen, gemäß der zurzeit gesetzlichen Lage.

Bei Interesse können Sie einfach mit uns in Kontakt treten. Wir sind über viele Wege erreichbar. Besonders würden wir uns freuen, wenn Sie uns an Infoständen oder den Runden Tischen (eine Art Stammtisch) besuchen würden. Die Informationen wie Sie uns erreichen können und wo Sie uns finden, gibt es [Hier] bzw. [RundeTische]. Sie können auch einfach nur mal „Hallo“ sagen!

Was wir wollen!

 

Der ÖRR ist nach unserer Meinung überdimensioniert und entspricht nicht mehr den Anforderungen an einen ÖRR im 21. Jahrhundert. Dies resultiert zum einen aus den technologischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte (z.B. Internetrevolution) und des nicht präzise vorgegebenen Auftrags des ÖRR (dieser darf „alles“). Darüber hinaus entspricht die Finanzierung seit dem 01.01.2013 nicht den sozialen Standards Deutschlands (soziale Umverteilung), da eine Zwangsabgabe ohne Berücksichtigung der Lebensverhältnisse der Einzelnen geschaffen wurde. Eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks müsste für uns die folgenden Punkte enthalten:

 

•  Es muss die Struktur des ÖRR angepasst, sowie deren Inhalte und der Aufgabenumfang klar und   präzise definiert werden.

•  Der ÖRR muss bezüglich der Ausgaben und der Inhalte, bezogen zum Auftrag, durch entsprechend   weisungsbefugte Gremien kontrolliert werden.

•  Zielvorgabe der Ausgestaltung eines ÖRR 2.0 ist die Minimierung der Beitragslast durch die               Definition des notwendigen Umfangs des ÖRR im 21. Jahrhundert, bzw. die Abschaffung der   Zwangsmitgliedschaft.

 

Im Speziellen bedeutet das:

 

Überführung des derzeitigen ÖRR in einen steuerfinanzierten und einen privatfinanzierten (Pay-TV) Rundfunk.

Klare Definition des steuerfinanzierten Rundfunks hinsichtlich Bildung, Information und Kultur. D.h. Unterhaltung jeglicher Art, ob Filme, Shows, Serien oder Sport sind in den privatfinanzierten Rundfunk zu überführen.

Der steuerfinanzierte Rundfunk wird als Bundesaufgabe betrachtet, so dass die Redundanzen auf Landesebene (Personal, Infrastrukturen,...) minimiert werden können.

Der Finanzrahmen des steuerfinanzierten Rundfunks sollte quantitativ begrenzt werden und eine weisungsbefügte Kommission sollte die Ausgaben des steuerfinanzierten Rundfunks prüfen und ggf. korrigierende Anweisungen erteilen dürfen.

Es sollten klare Qualitätsstandards für die Inhalte des steuerfinanzierten Rundfunks vorgeschrieben werden.

Der steuerfinanzierte Rundfunk darf sich nicht über zusätzliche Einnahmequellen finanzieren, z.B. aus Werbung oder durch Vermietung oder Verkauf von Immobilien.

Das derzeitige Pensionensystem des ÖRR ist zu reformieren.